Mittwoch, 12. Mai 2010

2010

so lange her, ich habe fast vergessen, dass ich hier auch ein Blog hatte. 3 Jahre!

langsam habe ich alle alten Beiträger gelesen, interessant zu sehen, wie ich früher gedacht habe.

Bald werde ich Deutschland verlassen. Bald werde ich in NY sein. Ich sollte aber meinen deutschen Blog nicht aufgeben.

Ich sollte eigentlich weiter schreiben.

Montag, 1. Januar 2007

alle Jahre wieder - Neujahr

2007 Kommt.
Wie ein Traum.
Schönes Feuerwerk auf dem Philosophenweg.
Viel gegessen und auch genug getrunken.
Auch genug Regen.
Ganz naß.

Meine Freundin sagte, sie hatte gestern einen schönen Traum.
Dass ihre gestorbene Mutter sie in Deutschland besuchte.
Ach, sagte ich, es konnte ganz gut sein.

Aber Neujahr kommt.
soll einen Wunsch beten.
Was denn?

Nichts Besonderes.
Ein gutes Neujahr.
Erwarte nicht, dass jeden Tag gut ist.
Aber immer wieder,
etwas Schönes zu erleben.

Und reifer, und besser, und tolerenter,
I am I, eine gute Mücke.....

ha, ha...

Freitag, 22. Dezember 2006

alles ist vorbei

alles ist vorbei.

eines Tages werde ich so sagen.

dann befreit.

Mittwoch, 13. Dezember 2006

so ein Deutsche

Gestern habe ich eine Nachricht im Internet gelesen, dass dieser Deutsche, vielleicht auch einer der bekanntesten Deutschen für Chinesen, schon seit September wieder in Deutschland ist. Viele Chinesen finden es schade und traurig. Und ich auch.
Dieser 38 jährige Deutsche heißt Eckart Löwe, chinesischer Name Lu Anke.卢安克 Er hat sich über 6 Jahre in einem sehr armen und abgelegten Dorf in Guangxi Provinz in China als Lehrer beschäftigt und wollte die Waldorf-Erziehungstheorie in China, vor allem in chinesischen Dörfern, durchführen. Und dieses Dorf ist seine Probe. Seit 6 Jahren lebte er mit den Dorfkindern und Bauern. Er hat kein richtiges Zimmer, isst jeden Tag fast nur Reis mit den Bauern, duscht im einen selbst aufgebauten „Bad“ am Fluss, kriegt monatlich 15 Euro von der Schule.
Journalist schrieb, er sei so dünn, wahrscheinlich der dünnste Ausländer, den er gesehen habe. Wenn er wegen seinem Projekt nach Stadt fahren musste, kaufte er nur das billigste Zugticket. Das heißt, er musste 3 Tagen lang sitzen, sogar ohne Sitzen, sondern stehen wie alle ärmsten chinesischen Bauern. Taxi nahm er natürlich nie. „ich fühle mich unangenehm, wenn ich daran denke, dass die Bauer sogar nie ein gutes Auto gesehen haben.“ So sagte er. Einmal war er auf dem Weg zum Dorfzentrum von einem Traktor hingefallen und ganz verletzt. Aber er hat sich nichts beklagt.
Er konnte schon sehr gutes Chinesisch und sogar in gewissem Maße das Dialekt im Dorf verstehen. (ich kann selbst diese Richtung des chinesischen Dialekts nicht so gut verstehen.) Er lehrte die Kinder, wie man die eigene Kreativität fand und praktisch benutzte. Die Schwierigkeiten kann man sich ohne selbe Erfahrung nicht vorstellen. Die meisten Leuten, auch Kinder, konnten sogar kein Standard-Chinesisch sprechen. Geld ist auch ein großes Problem. Außer 15 Euro monatlich von der Schule bekam er ungefähre 1000 Euro von seinen Eltern in Hamburg. Das Geld gab er außer seinen eigenen grundlegenden Bedürfnissen für die Kinder und das Dorf aus. Er machte Landarbeit mit den Bauern. Weil das Dorf sogar einen richtigen Weg nicht hatte, nutzte er sein eigenes Geld für das Bauen.
Viele Leute verstehen nicht. Er war auch immer wieder abgelehnt von manchen Schulen in den Städten, weil seine Methode keine gute Note den Kindern bringen könnte. Vor August, bevor seine Aufenthaltserlaubnis nicht mehr gültig war, wollte er sich sogar an chinesischer Angehörigkeit teilnehmen, damit er weiter in dem Dorf lehrte. Jedoch war diese Bewerbung abgelehnt.
Viele Chinesen sind sehr bewegt. Deswegen auch sehr traurig, sogar ärgerlich, dass so ein guter Ausländer, der eine eigentlich menschliche und gute Erziehungsmethode in China beibringen wollte, doch abgelehnt weiter in China zu bleiben wurde.
Er hat zwischendurch zwei Bücher geschrieben (auf Chinesisch) und auch ein paar westlichen Erziehungstheorien ins Chinesische übersetzt. Ich habe auch einen Artikel über seine Probe in China, den er auf Deutsch schrieb, gelesen. Er hat die Probleme und Nachteile der chinesischen Erziehung kommentiert. Ich finde es schon objektiv und verständlich.
Viele Chinesen verstehen auch nicht. Wieso kann ein Mensch echt so etwas tun. Etwas zu wollen ist leicht. Aber richtig zu machen ist schwer. Aber ich denke, wenn einer echt durch die Sachen, die einer macht, sich froh sein und befrieden kann, werden die materiellen Genössen für einen nicht mehr wichtig sein.
Schade, dass er jetzt nur in Deutschland bleiben kann. Aber viele Chinesen werden an ihn denken. Wenn man mit Google seinem chinesischen Namen sucht, gibt es über 10,000 Nachrichte. Das ist leicht zu sehen, dass es so viele Aufmerksamkeit einzieht.
Vielleicht sollen wir echt mal überlegen, dass es doch noch etwas anderes gibt, außer Geld, soziale Position… Ja, auch Ideal und Traum.

P.s. Er hat ein Website auf Chinesisch. www.jiaoyu.org
Lu Anke und seine Schuler im KlasszimmerLandarbeit

Sonntag, 12. November 2006

der zweite Winter

Mein zweiter Winter in Deutschland kommt. Ich weiß. Gestern hat es sehr stark geregnet, fast den ganzen Tag. Die Stadt sieht dann traurig aus. Heute gab es kurz ein bisschen Sonne. Dann ist sie sehr schnell verschwunden. Was bleibt, sind nur Wind und graue Himmel.

Ich bin seit zwei Tagen noch nicht richtig draußen gewesen. Aber ich kann so nachvollziehen, dass Draußen sehr kalt ist. Die Passanger ziehen sich nämlich dick an. Manchmal wundert es mich, dass Deutsche sich so verschieden anziehen. Du kannst gleichzeitig einen mit T-Shirt und einen mit einer dicken Jacke sehen. So etwas ist leider in Shanghai nicht zu sehen.

Winter, Winter, ich habe Winter aber nie gemocht. Feucht und kalt ist es in Shanghai. Allerdings haben wir weder Schnee noch Eis. Lustigstes Wintersport ist dadurch unmöglich zur erfüllung. Was das einzige schöne, wunderschöne ist unser Frühlingsfest. Ja, Frühlingsfest. So laut, so rot dekoriert, so viele Leute, so viel Geschäft... Bahnhof ist immer voll kurz vorher. Dann am 1. Tag des Festes ist er leer, weil alle bereits zu Hause sind. Trinken, Essen, Feuerwerk machen, Glückwunsch schenken und bekommen.

Weihnachten ist immer ja so zu ruhig für mich. Vielleicht ist Weihnachten jeden Fall am Anfang nur ein religiöses Fest. Geburt Christi hat nichts mit mir zu tun. Aber Frühlingsfest ist ein Volksfest seit tausend Jahren schon. Frühling kommt, neues Leben anfingt, Hoffnung erscheint. Das ist anders.

Dieser Winter wird nicht so schlimm wie letzter sein. Denn ich werde nach Hause fliegen, um unser Fest zu feiern. Der kalte, ruhige Winter in Deutschland ist dann weit weg, weit weg...

Mittwoch, 1. November 2006

Übersetzen

Wegen meines Proseminars in diesem Semester muss ich ein paar Bücher über das Thema Interkulturelle deutsche Literatur lesen. Dann habe ich bemerkt, dass nicht nur ein Schriftsteller doch auf Deutsch, das keine seine Muttersprache ist, Erzählungen, Prosa sogar Roman geschrieben hat.
Erstaunlich! Absolut. Denke ich.

Ich habe beispielsweise das Buch Schönhauer Allee von dem russischen Autor Wladimir Kaminer ausgewählt, als mein Referatsthema zu behandeln. Als eine Ausländerin, die nur 3 Jahre Deutsch gelernt hat, kann ich leider den Stil und die Sprache von ihm nicht beurteilen, obwohl ich es schon sehr sogenannte cool finde. Deshalb habe ich meine Vermieterin, eine nette alte Dame, die sich auch als Seniorenstudentin zur Germanistik noch Mühe gibt, gefagt, ob sie auch zum Teil des Buchs mal lesen und mir ein paar Tips geben kann.

Antwort ist : er schreibt perfekt!

Das ist wahrscheinlich ein Taum, natürlich nicht für jeden. Aber mindestens für mich, eines Tages auch auf eine Fremdsprache etwas richtig schreiben zu können. Schwer...schwer...auf Englisch vielleicht wäre es noch möglich. Sicher auch nicht sehr gut. Aber Deutsch... Fiebefantasie...

Ich habe immer starkes Bewusstsein, dass ich auf meine Muttersprache schon gut schreiben kann. Aber seit Schulzeit kriege ich zwar gute Note für Grammatik, Leseverständnis in dem Fremdsprachlernen, aber für Schreiben ist immer nur sehr normal. Vielleicht ist es nur zu anders, wenn man diese beide Sprache verglicht.

Deswegen habe ich mich entschieden, doch etwas gut zu übersetzen, statt selbst etwas zu schreiben. Es könnte geeigneter sein.

Mittwoch, 23. August 2006

Meer

Sechs Tage bin ich mit Leiter in Frankreich durchgereist. Was ich am meisten gesehen habe, ist das Meer.

Leiter weiß, dass ich Meer mag, vielleicht nicht nur mag, sogar liebe. Denn ich bin am Meer aufgewachsen. Aber Leiter, ich weiß, er mag vielleicht eher mehr Berg. Leiter, in China werden wir zusammen Berg steigen. So viel Du willst. -)

Ich denke immer, dass man vor dem Meer nicht mehr traurig sein soll. Meer ist schön und groß. Menschen im Vergleich dazu sind so unwichtig.

Und Seefood... das ist immer so toll für mich. Dieses Mal in Fra. haben wir auch so viel Ganel u. ? gegessen. Da habe ich außer China noch nie erlebt. Und dieses ? habe ich doch nie ein mal so viel gegessen.

Satt...

L., so schön, diese Reise mit Dir zu machen. Auch wenn es ein bisschen stressig ist, aber....

immerhin schön, wunderschön.

Donnerstag, 20. Juli 2006

Wieder ein Lied

Dich haben in dem Leben

Ich habe geträumt, dass Du weg gegangen bist.
Ich bin wach aus dem Weinen.

Ich habe gesehen, dass Nachtwind durch das Fenster kommt.
Kannst Du meine Liebe fühlen?

Wenn wir alt werden,
bleibst Du bis dann noch bei mir?

Ich sehe, alle Lügen und Versprochen
von anderen mit dem Wind verschwenden.

Wie viele haben Dein Gesicht gemocht?
Aber wer kann das Fliehen der Zeit ertragen?

Wie viele erschienen in Deinem Leben und dann gingen weg?
Aber weißt Du, dass ich das ganze Leben bei Dir bleiben werde?

Wenn alles gewöhlicher geworden ist,
hast Du noch die Zartlichkeit in Deinem Herzen?

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